Kommen wir zum zweiten Teil der Auswertung zum Elbe Crossgolf Cup 2011.
Da sich einzelne dann doch bis drei Uhr in die Frühe „beratschlagt“ haben, wie man seinen Score noch verbessern kann, war es ganz günstig das die Sonne erst einmal den Sonntag Morgen auch verschlafen hat.
Die einzelnen Flights haben wir ja schon am Abend besprochen gehabt. Diese setzten sich aus den erspielten Schlägen des Vortages zusammen und brachte für alle einen schönen Mix an Flightpartner. Lars hätte ja zu gern mit Katja im selben Flight gespielt – wäre da nicht sein Score im Weg gewesen. Da die Magdeburger Crazy Crossgolfer leider nicht da waren (oder zum Glück – die sind richtig gut), konnten wir alle Flights auf den einzelnen Bahnen aufteilen und gleichzeitig los legen.

So versuchten zum Beispiel die Köthener das Ziel oder besser die Öffnung auf Bahn 8 zu weiten, so das man besser treffen und durchspielen kann. Geholfen hat es sicher nicht, denn auf den folgenden Bilder liegt der Ball immer noch daneben.
Was aber bei den meisten wesentlich besser lief, war die Waschmaschine. Die meisten hatten ja am Vortag nach der Turnierrunde noch diverse Übungseinheiten eingelegt und auch noch Runden auf dem Platz gedreht. Das machte sich eben bei fast allen bemerkbar. Und so ging das Chip-in fast von allein.

Das man auch erfolgreich mit alten Golfschlägern spielen kann, bewies ein Spieler aus Elster. Er war mit 100 jährigen Golfschlägern aus Hickory Holz unterwegs und schlug damit nicht wesentlich schlechter als die Sportfreunde mit dem neusten High-Tech Material. Es kommt eben auch auf die Beherrschung des Materials an. Auch wenn ich das Ergebnis jetzt vorneweg nehme - mit diesen Hundertjährigen Hickory Golfschlägern belegte Mario den dritten Platz in der Einzelwertung.

Wettertechnisch war es an diesem Tag nicht mehr ganz so sonnig und auch eine kurze Regenhusche begegnete uns auf dem Platz. Wenig später hatte die Wärme dafür gesorgt, das alle wieder trocken waren. Und bevor alle ihre Runde beendet hatten, kam auch die Sonne wieder raus und es wurde noch gemütlicher.
Natürlich wurden auch die Liegestühle sehr gern angenommen, kann man doch nach der Leistung auf dem Platz, wunderbar ausruhen und noch einmal alle Ziele in Gedanken durch gehen und den Flüssigkeitshaushalt auch wieder in Ordnung bringen.

Für die, die noch ein paar Ziele vor sich hatten, ging es aber mitunter auch ganz schön an die Nerven. Manchmal wollte man zu viel und erreichte zu wenig. Wie nah Freud und Leid zusammen liegen, kann nur ein Golfer wirklich erahnen. Wer jetzt denkt, so schwer ist das doch nicht – den laden wir ganz Herzlich ein, mit uns einmal eine Runde über den Platz zu drehen und dann merkt man ganz schnell das so ein Arsch – auch seine Tücken hat.

Letztendlich haben es aber alle geschafft und sind Wohlbehalten wieder vom Platz gekommen. Die einen um etliche Golfbälle leichter und die anderen mit einem niedrigen Score.
Zudem wurde am Sonntag dem 26. Juni 2011 der Platzrekord von Robert Börner aus Leipzig auf 46 Schläge runter gebracht und dabei hat er sich noch selber im Weg gestanden um einen besseren Score abzuliefern.

Für die besten Einzelspieler und das beste Team gab es natürlich auch wieder Pokale und Urkunden. Davor kam aber erst einmal die Auswertung.
Sieger der Einzelwertung und amtierender Platzrekordhalter (46 Schläge) ist Robert Börner aus Leipzig. Mit 101 Schlägen war er einfach nicht zu stoppen. Den zweiten Platz belegte Stefan Hagendorf aus Elster mit 106 und den dritten Platz Mario Prell mit 112 Schlägen.

Ein guter Einzelscore ist aber noch lange kein Garant für eine gute Teamwertung, denn das Team von Robert Börner belegte letztendlich nur den letzten Platz in der Teamwertung. Wenn auch nur ganz knapp mit nur 4 Schlägen Vorsprung, konnte das Team Kabel Elster den Teampokal zu Hause lassen. Das zweite Team aus Elster lag aber schon weit Abgeschlagen auf Rang 4 und hatte an dem Ergebnis keine Optionen mehr.

Nach den ganzen Urkunden und Pokalen, wurde auch dieses mal wieder die Preisverlosung durchgeführt. Irgend wie freuen sich immer alle wie kleine Kinder darauf – so hat ja auch jeder ob gut oder schlecht gespielt die Chance, hier noch einen Preis mit nach Hause nehmen zu können. Dazu durfte der Sieger in der Einzelwertung den ersten Gewinner aus dem Lostopf ziehen und dieser dann den nächsten usw. bis alle Preise vergeben waren. Sehr begehrt waren auch dieses mal wieder die Sixpacks aber auch der Beutel mit den Rangé Golfbällen kam sehr gut an.


Kommentare
#1
Katja
Montag, 4. Juli 2011, 11:34
ja so war das wohl, das Elbe Crossgolf Turnier - sonnig, lustig und für so manchen erfolgreich. Wir hatten allerdings alle jede Menge Spaß und kommen auf jeden Fall wieder (schließlich kann ich mich ja nur verbessern).
Danke an alle die mitgewirkt haben und ein spezielles Dankeschön an Mario, der wieder als Organisatior und Unterhalter bestens fungierte! Kat
#2
lolle2k ( Inglorious Golfers )
Freitag, 8. Juli 2011, 05:50
Ich pflichte Kat bei in allen Punkten. Aber einmal muss ich mekern.
ICH WOLLTE DOCH MIT KATJA SPIELEN!!!!
LG Lars
#3
rebel
Freitag, 8. Juli 2011, 07:21
Dafür warst du einfach nicht gut genug ;) evtl. solltest du dein Spielniveau dem von Katja anpassen - dann klappt es auch mit dem zusammen Spielen.
bis denne
rebel